Willkommen bei Intra Express.

Während es bei den Straßenbahnen weltweit immer wieder viel Neues gibt und uns die Reiseideen wohl niemals ausgehen werden, wird es mit Dampflokreisen von Jahr zu Jahr schwieriger. Nennenswerten planmäßigen Dampfbetrieb gibt es inzwischen auf der ganzen Welt nicht mehr, und Sonderzüge werden nicht nur immer teurer, sondern auch deren Möglichkeiten - betriebsfähige Lokomotiven und geeignete Strecken - immer begrenzter.

Unseren Grundsätzen, 1. Reisen für anspruchsvolle Eisenbahnfotografen und Videofilmer in überschaubaren Gruppen und mit vielen schönen Scheinanfahrten auf freier Strecke anzubieten und 2. nicht die selben Reisen endlos zu wiederholen, sind wir seit mehr als 20 Jahren treu geblieben.

Da das auch so bleiben soll, bieten wir 2010 nur vier Dampflok-Reisen an, zu denen wir auch wirklich stehen. Zufällig führen sie diesmal alle in Länder, die schon öfter im INTRA EXPRESS-Programm zu finden waren, aber allesamt bieten sie neue Lokomotiven, neue Strecken, hervorragende Fotomöglichkeiten und günstige Preise.

Billig sind wir zugegebenermaßen nicht, aber dennoch preiswert. Eigene Sonderzüge für kleine Gruppen zwischen 20 und 40 Teilnehmern machen natürlich bei vielen unserer Reisen das Gros der Kosten aus. Wir lieben eben keine Massenveranstaltungen und sparen nicht bei unseren Fachprogrammen.
 
Es würde mich freuen, auch Sie 2010 als Reisegast begrüßen zu können. Für alle Ihre Fragen und besonderen Wünsche stehe ich gern zu Ihrer Verfügung.

Ihr Thomas E. Fischer
Geschäftsführer 

Impressum.

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Straßenbahnen in Australien und Neuseeland

16. September bis 9. Oktober 2010

 Reise 7


Melbourne besitzt das größte Straßenbahnnetz der Welt mit einem abwechslungsreichen Fahrzeugpark, zu dem die letzten mehr als fünfzigjährigen Vierachser des klassischen Typs W ebenso gehören wie Combino- und Citadis-Niederflurwagen. Die Städte Sydney und Adelaide haben moderne Stadtbahnen, und eine ungewöhnlich große Zahl von Museumsstraßenbahnen sowohl in Australien als auch im benachbarten Neuseeland hält mit liebevoll gepflegten historischen Fahrzeugen und reizvollen Strecken die Erinnerung an eine reiche Straßenbahngeschichte wach.

All das zeigen wir Ihnen auf dieser einzigartigen Reise ans andere Ende der Welt, darüber hinaus aber auch viel von der Kultur, den Städten und den Naturschönheiten der beiden Länder. Den unvermeidbaren langen Flug "versüßen" wir Ihnen mit einem zweitägigen Zwischenaufenthalt in Hongkong, das für seine altmodischen Doppeldecker-Straßenbahnen berühmt ist, aber auch moderne Stadtbahnen und ein effektives U-Bahn-Netz betreibt.

Reiseverlauf:

Donnerstag, 16.09.10.
Gegen 14.00 Uhr Abflug von Frankfurt (Main) mit Cathay Pacific nach Hongkong.

Freitag, 17.09.10.
Morgens Ankunft in Hongkong, wo Sie Zeit für einen Ausflug mit der neuen U-Bahn in die Stadt haben. Mit Absicht haben wir eine Flugverbindung gewählt, die Ihnen zwischen den beiden Fernflügen einen halben Tag Pause gönnt, um sich die Beine zu vertreten. Nachmittags Weiterflug mit Cathay nach Perth in Westaustralien, wo wir übernachten.

Samstag, 18.09.10.
An die längst stillgelegte Straßenbahn von Perth erinnert ein Museum im Whiteman Park mit einer immerhin 4 km langen, landschaftlich reizvollen Strecke und rund 20 Triebwagen nicht nur aus Perth und Westaustralien, sondern aus dem ganzen Land. Mehrere kommen heute für uns zum Einsatz. Außerdem haben Sie Gelegenheit, ein paar Fotos von den modernen Elektrotriebwagen der S-Bahn auf Kapspur (1.067 mm) zu machen, bevor wir spät nachmittags nach Adelaide weiter fliegen. Übernachtung in Adelaide.

Sonntag, 19.09.10.
Vom Straßenbahnnetz der südaustralischen Hauptstadt Adelaide war nur eine Strecke übrig geblieben. Bis vor wenigen Jahren wurde die Überlandbahn an den Strand von Glenelg noch mit vierachsigen Oldtimern aus den 1920er-Jahren bedient und war eher eine Touristenattraktion. Inzwischen wurde sie zur modernen Stadtbahn ausgebaut und ins Zentrum verlängert. Im Einsatz sind Bombardier-Niederflurwagen und neuerdings auch Alstom-Citadis ex Madrid. Das sehenswerte Straßenbahnmuseum im Vorort St. Kilda mit Fahrbetrieb steht natürlich auch auf unserem Programm und wer möchte, hat noch Zeit für Fahrten mit der breitspurigen, dieselbetriebenen Vorortbahn und auf der Daimler Benz-Spurbusstrecke ("O-Bahn") aus dem Jahre 1986. Damals der letzte Schrei, wirkt diese mittlerweile mit ihren fast 25 Jahre alten O 305-Bussen schon etwas antiquiert, verblüfft aber immer noch durch eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Übernachtung nochmals in Adelaide.

Montag, 20.09.10.
Ein Sonderbus bringt uns heute in das 85 km entfernte Küstenstädtchen Victor Harbor, das stolz für sich in Anspruch nimmt, die einzige Pferdebahn der Welt mit ganzjährigem täglichem Betrieb zu besitzen. Über einen mehrere hundert Meter langen Holzsteg fährt ein Doppeldecker hinaus nach Granite Island. Nachmittags Rückfahrt zum Flughafen Adelaide und Weiterflug nach Melbourne. Übernachtung in Melbourne.

Dienstag, 21.09.10 und Mittwoch, 22.09.10.
Von der Streckenlänge her besitzt Melbourne, die Hauptstadt des australischen Bundesstaates Victoria, heute den größten Straßenbahnbetrieb der Welt. Sankt Petersburg wurde vom ersten Platz verdrängt. Zwei volle Tage haben wir Zeit, einen Überblick über das Streckennetz und den vielfältigen Fahrzeugpark zu gewinnen. Combino- und Citadis-Niederflurwagen (einige davon aus Mulhouse ausgeliehen) sowie diverse Typen von Hochflur-Fahrzeugen sind auf 27 Linien im Einsatz. Auch die letzten der klassischen, bis 1956 gebauten W-Vierachser erleben wir noch im Linienverkehr nicht nur auf der Innenstadt-Touristenlinie "City Circle". Wir besuchen auch das ehemalige Depot Hawthorn, in dem heute eine große Sammlung museal aufgearbeiteter und teilweise betriebsfähiger Oldtimer-Straßenbahnen zu bestaunen ist. Seit Jahren kommen sie leider nur noch ganz selten bei besonderen Anlässen wie Streckeneröffnungen oder Jubiläen zum Einsatz. Sonderfahrten und selbst Depot-Besichtigungen können wir Ihnen wegen des übersteigerten Sicherheitsbedürfnisses des privaten Straßenbahn-Betreibers nicht versprechen. Dessen Konzession läuft allerdings im Dezember 2009 ab und es besteht somit vielleicht eine kleine Chance, dass der Nachfolger Keolis die Sache lockerer sieht. Falls nicht, ist das aber auch kein großer Verlust, denn alle aktuellen Fahrzeugtypen sind im Linienverkehr und viele der historischen Melbourner Typen erleben wir bei den zahlreichen Museumsstraßenbahnen im Einsatz, die wir auf unserer Reise besuchen. An einem der beiden Abende besteht optional die Gelegenheit zu einem Gourmet-Dinner in der beliebten Melbourner Restaurant-Straßenbahn, die seinerzeit die erste ihrer Art weltweit war. Übernachtungen in Melbourne.

Donnerstag, 23.09.10.
Ganztägiger Ausflug mit der breitspurigen elektrischen S-Bahn nach Belgrave und von dort mit "Puffing Billy", Australiens ältester und bekanntester Museumseisenbahn, 24 km weit durch die Hügellandschaft der Dandenong Ranges nach Gembrook. Auf 762 mm-Spur herrscht hier ganzjährig jeden Tag reger Betrieb mit mindestens zwei Dampfzügen. Fünf betriebsfähige 1'C1'-Tenderloks stehen hierfür zur Verfügung. Heute übernachten wir zum letzten Mal in Melbourne.
 
Freitag, 24.09.10.
In gut dreistündiger Fahrt bringt uns morgens ein breitspurigen Dieselzug nach Warrnambool, einer Hafenstadt an der berühmten Küstenstraße Great Ocean Road. Hier enden die Gleise und wir steigen für drei Tage in einen Sonderbus um. Entlang der Küste geht unsere Fahrt zunächst nach Portland (100 km). Seit 2002 verbindet eine 3,5 km lange Straßenbahnstrecke die Touristenattraktionen entlang der Seepromenade dieser Stadt. Zum Einsatz kommt eine originalgetreue Replika-Kabelstraßenbahn, wie sie früher in Portland und auch in anderen australischen Städten wie beispielsweise Melbourne verkehrte. Statt am Seil gezogen zu werden, wird sie allerdings durch einen Dieselmotor angetrieben. Übernachtung in Portland.

Samstag, 25.09.10.
Weiterfahrt mit dem Bus nach Ballarat (250 km). Noch bis 1971 fuhren in der kleinen Stadt elektrische Straßenbahnen, und eine der schönsten Strecken an einem See entlang ist zusammen mit einem beträchtlichen Teil des Fahrzeugparks museal erhalten geblieben. Außerdem besichtigen wir ein kleines, nur wenige Kilometer von Ballarat entferntes Straßenbahnmuseum in Haddon, das sich auf den Erhalt historischer Melbourner Wagen spezialisiert hat. Weiterfahrt nach Bendigo zur Übernachtung (120 km).

Sonntag, 26.09.10.
Auch die Kleinstadt Bendigo, durch ihre Goldminen sehr wohlhabend, konnte sich einen elektrischen Straßenbahnbetrieb leisten, der sogar bis 1972 bestand. Gleich nach der Stilllegung übernahm der Bendigo Trust das Depot mit dem kompletten Fahrzeugpark und eine der beiden Linien und machte daraus die erfolgreichste Museumsstraßenbahn des Landes. Als einzige australische Museumsstraßenbahn befährt sie mitten im Autoverkehr die Hauptstraße der Stadt und ist das ganze Jahr über täglich in Betrieb. Versuchsweise wurde kürzlich sogar ein HVZ-Verkehr eingeführt, um neben Touristen auch Berufspendler als Fahrgäste zu gewinnen. Eine weitere große Sammlung überwiegend Melbourner Straßenbahnwagen vieler verschiedener Typen besitzt ein Museum in Bylands, das wir auf dem Rückweg mit dem Bus zum Melbourner Flughafen (160 km) besichtigen. Abends Weiterflug nach Brisbane und Übernachtung dort.

Montag, 27.09.10.
Auch Brisbane, Hauptstadt des australischen Bundesstaates Queensland, besitzt keine Straßenbahn mehr, obwohl es immer wieder Planungen für ein neues Stadtbahnnetz gibt. An die alte Straßenbahn erinnert ein gepflegtes Museum mit Fahrbetrieb im Vorort Ferny Grove, das wir mit der kapspurigen elektrischen S-Bahn erreichen. 24 Straßenbahnen, fünf davon regelmäßig im Einsatz, und zwei Trolleybusse gehören zu den Exponaten. Abends kurzer Weiterflug nach Sydney, wo wir übernachten.

Dienstag, 28.09.10.
Australiens mit gut 3 1/2 Millionen Einwohnern größte Stadt, Sydney, die Hauptstadt von Neusüdwales, besaß einmal eines der größten Straßenbahnnetze der Welt - größer sogar als heute Melbourne. In knapp zwei Jahrzehnten von 1939 bis 1957 gelang es den Politikern, es stillzulegen. Ein Wiederaufbau hat immerhin begonnen, ist aber bisher über eine 1997 eröffnete Stadtbahnlinie nicht hinaus gekommen. Deutsche Variotrams verkehren überwiegend auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse. Mindestens ebenso interessant ist aber das Straßenbahnmuseum Loftus, das fast 50 Wagen besitzt, nicht nur Vertreter fast aller Typen aus Sydney, sondern auch Fahrzeuge aus Melbourne, Brisbane, Ballarat, San Francisco, Nagasaki und Berlin. Viele davon kommen auch auf der museumseigenen Strecke zum Einsatz. Weiterhin besuchen wir die Einschienenbahn im Darling Harbour, seit 1988 auf einer 3,6 km langen Ringstrecke im Stadtzentrum in Betrieb. Übernachtung in Sydney.

Mittwoch, 29.09.10.
Sydneys normalspurige S-Bahn "Cityrail" - im Stadtzentrum unterirdisch - fährt mit ihren elektrischen Doppelstock-Triebwagenzügen weit ins Umland hinaus. Mit ihr erreichen wir heute die "Zig Zag Railway", 150 km von Sydney entfernt in den Blue Mountains gelegen. Die "Zick-Zack Eisenbahn" ist eine weitere bekannte, technisch wohl die interessanteste Museumseisenbahn Australiens. Sie verkehrt mit ihren kapspurigen Dampfzügen auf einem Abschnitt der alten Hauptbahn-Trasse, die hier mit Spitzkehren (daher der Name!) und eindrucksvollen Kunstbauten das Gebirge überwand. In den Ausläufern der Blue Mountains liegt auch der Ort Valley Heights, wo wir am Nachmittag unsere Rückfahrt unterbrechen, denn das dortige Eisenbahnmuseum beherbergt Sydneys einzige betriebsfähig erhaltene Dampfstraßenbahn-Lokomotive. Für uns wird sie angeheizt. Übernachtung in Sydney.

Donnerstag, 30.09.10.
Morgens Transfer zum Flughafen. Wir verlassen Australien und fliegen weiter ins benachbarte Neuseeland. Übernachtung in Christchurch auf der Südinsel.
 
Freitag, 01.10.10.
Die Stadt Christchurch besitzt gleich zwei Museumsstraßenbahnen mit einer Vielfalt historischer Fahrzeugen. Eine verkehrt seit vielen Jahren im Freilichtmuseum Ferrymead am Stadtrand und bietet vielfältige Fotomotive zwischen wieder aufgebauten historischen Gebäuden und in freier Natur. Neben elektrischen Triebwagen ist hier auch eine Dampfstraßenbahn im Einsatz. Dazu gibt es seit 1995 auch wieder eine "richtige" Straßenbahn auf einem Rundkurs durch die Innenstadt, allerdings ebenfalls mit historischen Wagen bedient und hauptsächlich von Touristen genutzt. Neben Originalfahrzeugen der 1954 stillgelegten Straßenbahn Christchurch sind auch Wagen aus dem neuseeländischen Dunedin und aus Melbourne im Einsatz. Übernachtung nochmals in Christchurch.

Samstag, 02.10.10.
Manche halten Neuseeland für das schönste Land der Welt. Tatsache ist, dass der kleine Inselstaat landschaftlich weitaus mehr Abwechslung bietet als der riesige Kontinent Australien. Alle Landschaftsformen der Welt sind hier auf engstem Raum vertreten, Hochgebirge und Gletscher findet man wenige Kilometer entfernt von traumhaften Südseestränden mit subtropischer Vegetation. Einen Eindruck gibt Ihnen heute unsere ganztägigen Fahrt quer durchs Land. Im bequemen Intercity-Zug fahren wir von Christchurch entlang der Küste nach Picton. Von dort geht es weiter mit der Fähre, die beide Hauptinseln des Landes miteinander verbindet, durch eine skandinavisch anmutende Fjordlandschaft nach Wellington. Übernachtung in Neuseelands Hauptstadt auf der Nordinsel.

Sonntag, 03.10.10.
Heute stehen wieder zwei Museen auf unserem Programm, die wir auf einer ganztägigen Busrundfahrt besuchen. Das Straßenbahnmuseum im Vorort Paekakariki setzt Fahrzeuge der stillgelegten Straßenbahn Wellington auf einer 4 km langen Strecke durch einen gepflegten Küstenpark ein. In der gut 100 km entfernten Stadt Foxton befindet sich ein Trolleybusmuseum mit Wagen aus Wellington und von diversen stillgelegten Obusbetrieben des Landes, die ebenfalls auf einer Demonstrationsstrecke eingesetzt werden. Übernachtung in Wellington.

Montag, 04.10.10.
Freier Tag in Wellington. Je nach Interesse haben Sie Gelegenheit zu Fahrten mit den modernen Obussen - dem wichtigsten innerstädtischen Verkehrsmittel -, der kapspurigen elektrischen S-Bahn und der "Cable Car". Letztere ist nichts anderes als eine "normale" Standseilbahn vom Stadtzentrum zum Botanischen Garten, die allerdings wunderschöne Ausblicke auf die Stadt und das Meer bietet und eine lange Geschichte hat. An der Bergstation gibt es sogar ein kleines Cable Car Museum mit den über hundertjährigen Originalfahrzeugen. Übernachtung in Wellington.

Dienstag, 05.10.10.
Morgens Transfer zum Flughafen und Inlandsflug weiter Richtung Norden nach Auckland, der größten Stadt Neuseelands. Elektrischen Nahverkehr gibt es in der 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt nicht mehr: der Stadtverkehr wird mit Bussen abgewickelt, in die Vororte fahren kapspurige Dieseltriebwagen. Wir besuchen das Museum of Transport and Technology (MOTAT), dessen beide Teile durch eine 1,7 km lange Straßenbahnstrecke miteinander verbunden sind. Im Einsatz ist meist ein relativ modern anmutender Vierachser der stillgelegten Straßenbahn Auckland aus den 1930er-Jahren. Im Museum sind diverse weitere Straßenbahnen aus Auckland, Wellington, Dunedin, Wanganui und Melbourne sowie Obusse, Busse und Lokomotiven ausgestellt. Übernachtung in Auckland.

Mittwoch, 06.10.10.
Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Cathay Pacific nach Hongkong. Unsere Reise ist damit allerdings noch nicht zu Ende, denn wir haben uns überlegt, dass uns eine längere Flugunterbrechung auf halber Strecke sicher gut tun wird. Außerdem wollen wir auch die interessanten Straßenbahnen und Metros der asiatischen Metropole nicht einfach links liegen lassen. Statt gleich nach Frankfurt umzusteigen, fahren wir also erst einmal in die Stadt, wo wir noch zwei Übernachtungen haben. Obwohl die ehemalige britische Kronkolonie seit 1997 offiziell zu China gehört, hat sich nicht allzu viel geändert: sie besitzt immer noch eine weitgehende politische und wirtschaftliche Selbständigkeit, hält an ihrer eigenen Währung und am Linksverkehr fest, und während westliche Ausländer noch immer visafrei einreisen dürfen, ist es für Besucher aus dem übrigen China eher schwierig, die Grenze nach Hongkong zu überwinden.

Donnerstag, 07.10.10 und Freitag, 08.10.10.
Weltberühmt ist die Straßenbahn auf der Insel Hongkong, die sich mit altmodischen zweiachsigen Doppeldeckern mühsam ihren Weg durch den tosenden Individualverkehr bahnt. Weniger bekannt ist das Stadtbahnnetz der zu Hongkong gehörenden Vorstadt Tuen Mun. Beide Straßenbahnsysteme besichtigen wir an diesen beiden Tagen ausführlich und geben Ihnen außerdem einen Eindruck von Hongkongs Metro-Netz, einem der modernsten und effektivsten der Welt. Wer möchte, hat auch Zeit für eine Fahrt mit der Standseilbahn auf den Victoria Peak, um einen einzigartigen Ausblick über die Stadt zu genießen.
Freitagabend Rückfahrt zum Flughafen, gegen Mitternacht Flug mit Cathay Pacific nach Frankfurt (Main).

Samstag, 09.10.10.
Um 06.00 Uhr morgens endet unsere große und vielfältige Reise auf dem Frankfurter Flughafen.

Reiseleistungen:

Im Reisepreis sind folgende Leistungen eingeschlossen:
* Flüge Frankfurt (Main) - Hongkong - Perth und Auckland - Hongkong - Frankfurt (Main) mit Cathay Pacific, der Fluggesellschaft von Hongkong.
* Sechs Inlandsflüge bzw. Flüge zwischen Australien und Neuseeland mit der australischen Fluggesellschaft Qantas.
* 21 Übernachtungen in guten, verkehrsgünstig gelegenen Mittelklasse-Hotels, Doppelzimmer mit Dusche/WC.
* Rundreise mit allen im Reiseverlauf genannten Besichtigungen von Straßenbahnbetrieben und Museen, Bahn- und Schifffahrten sowie Fahrten im Sonderbus und allen erforderlichen Transfers.
* Fachkundige deutschsprachige Reiseleitung.

Abflugsteuern: Alle Abflugsteuern in Australien, Neuseeland und Hongkong sind mittlerweile im Flugpreis enthalten, so dass Sie nicht mehr wie früher an den Flughäfen noch einmal extra zur Kasse gebeten werden.

Verpflegung: Wie in Nordamerika ist auch in Australien und Neuseeland in den Hotelpreisen üblicherweise kein Frühstück eingeschlossen. Da wir in der Regel im Zentrum von Großstädten übernachten, wo es ringsum zahlreiche Restaurants aller Preislagen gibt, überlassen wir es jedem Reiseteilnehmer selbst, ob er in einem guten Restaurant etwas mehr Geld ausgeben möchte oder ob ihm McDonald's genügt. Grundsätzlich sind die Kosten für Speisen und Getränke nicht höher als in Deutschland. Einige Mahlzeiten erhalten Sie allerdings kostenlos auf den diversen Flügen während unserer Reise, da sowohl bei Qantas als natürlich auch auf den internationalen Strecken der Cathay Pacific Bordverpflegung je nach Tageszeit im Flugpreis enthalten ist.

Reisepreis:

Pro Person € 3.950,--. Einzelzimmer-Zuschlag € 850,--. Wenn Sie den Einzelzimmer-Zuschlag sparen wollen, können Sie wie bei allen unseren Reisen auch als Alleinreisender ein halbes Doppelzimmer buchen. Wir finden sicher einen passenden Zimmerpartner für Sie.

Eine Anschlussfahrkarte 2. Klasse ab jedem beliebigen DB-Bahnhof zum Flughafen Frankfurt (Main) und zurück kostet € 100,-- (€ 80,-- für Bahncard-Besitzer). Sie ist zur Hinfahrt frühestens einen Tag vor Reisebeginn und zur Rückfahrt spätestens am Tag nach dem Ende unserer Gruppenreise gültig. Falls gewünscht, vergessen Sie bitte nicht, auf der Reiseanmeldung Ihren persönlichen Abfahrtsbahnhof anzugeben!

Einreisebestimmungen.

Für diese Reise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen mindestens sechs Monate über den Reisetermin hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht. Nur für Australien ist ein Visum erforderlich, das aber "elektronisch" erteilt wird. Wir übernehmen diese Formalität für Sie. Ihren Reisepass benötigen wir dafür nicht, sondern nur zu gegebener Zeit einige Personaldaten.

Klima und Gesundheit.

Die Jahreszeiten in Australien sind umgekehrt wie in Europa. Im September beginnt der Frühling, eine beliebte Reisezeit mit angenehmen, üblicherweise nicht zu heißen Temperaturen. Bedenken Sie aber bitte, dass Australien nicht nur ein Land, sondern ein ganzer Kontinent mit unterschiedlichen Zeit- und Klimazonen ist. Je weiter wir nach Süden kommen, desto kühler wird es und desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit von Niederschlägen. Die Länder, die wir auf dieser Reise besuchen, sind sauber und hygienisch, so dass irgendwelche besonderen Gesundheitsvorkehrungen (Impfungen etc.) weder erforderlich noch empfehlenswert sind.

Reiseleitung: Thomas E. Fischer.

Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2010.

Mindestteilnehmerzahl für diese Reise: 20 Personen.


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