
Während
es bei den Straßenbahnen weltweit immer wieder viel Neues gibt und uns
die Reiseideen wohl niemals ausgehen werden, wird es mit Dampflokreisen von Jahr zu Jahr schwieriger. Nennenswerten planmäßigen
Dampfbetrieb gibt es inzwischen auf der ganzen Welt nicht mehr, und
Sonderzüge werden nicht nur immer teurer, sondern auch deren
Möglichkeiten - betriebsfähige Lokomotiven und geeignete Strecken -
immer begrenzter.
Unseren Grundsätzen, 1. Reisen für
anspruchsvolle Eisenbahnfotografen und Videofilmer in überschaubaren
Gruppen und mit vielen schönen Scheinanfahrten auf freier Strecke
anzubieten und 2. nicht die selben Reisen endlos zu wiederholen, sind
wir seit mehr als 20 Jahren treu geblieben.
Da das auch so
bleiben soll, bieten wir 2010 nur vier Dampflok-Reisen an, zu denen wir
auch wirklich stehen. Zufällig führen sie diesmal alle in Länder, die
schon öfter im INTRA EXPRESS-Programm zu finden waren, aber allesamt
bieten sie neue Lokomotiven, neue Strecken, hervorragende
Fotomöglichkeiten und günstige Preise.
Billig sind wir
zugegebenermaßen nicht, aber dennoch preiswert. Eigene Sonderzüge für
kleine Gruppen zwischen 20 und 40 Teilnehmern machen natürlich bei
vielen unserer Reisen das Gros der Kosten aus. Wir lieben eben keine
Massenveranstaltungen und sparen nicht bei unseren Fachprogrammen.
Es
würde mich freuen, auch Sie 2010 als Reisegast begrüßen zu können. Für
alle Ihre Fragen und besonderen Wünsche stehe ich gern zu Ihrer
Verfügung.
Ihr Thomas E. Fischer
Geschäftsführer
Intra Express GmbH
Burgherrenstr. 2
D-12101 Berlin
Telefon:
Inland 030/785 33 91
Ausland 0049/30/785 33 91
Telefax:
Inland 030/785 92 08
Ausland 0049/30/785 92 08
E-Mail:
intraex@t-online.de
Internet:
www.intraexpress.de
Vertretungsberechtigter Geschäftsführer:
Thomas E. Fischer
Registergericht:
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer:
HRB 31339
Steuernummer: 29/10/5481
Finanzamt für Körperschaften III, Berlin
16. September bis 9. Oktober 2010

Melbourne besitzt das größte
Straßenbahnnetz der Welt mit einem abwechslungsreichen Fahrzeugpark, zu
dem die letzten mehr als fünfzigjährigen Vierachser des klassischen
Typs W ebenso gehören wie Combino- und Citadis-Niederflurwagen. Die
Städte Sydney und Adelaide haben moderne Stadtbahnen, und eine
ungewöhnlich große Zahl von Museumsstraßenbahnen sowohl in Australien
als auch im benachbarten Neuseeland hält mit liebevoll gepflegten
historischen Fahrzeugen und reizvollen Strecken die Erinnerung an eine
reiche Straßenbahngeschichte wach.
All das zeigen wir Ihnen auf
dieser einzigartigen Reise ans andere Ende der Welt, darüber hinaus
aber auch viel von der Kultur, den Städten und den Naturschönheiten der
beiden Länder. Den unvermeidbaren langen Flug "versüßen" wir Ihnen mit
einem zweitägigen Zwischenaufenthalt in Hongkong, das für seine
altmodischen Doppeldecker-Straßenbahnen berühmt ist, aber auch moderne
Stadtbahnen und ein effektives U-Bahn-Netz betreibt.
Reiseverlauf:
Donnerstag, 16.09.10.
Gegen 14.00 Uhr Abflug von Frankfurt (Main) mit Cathay Pacific nach Hongkong.
Freitag, 17.09.10.
Morgens
Ankunft in Hongkong, wo Sie Zeit für einen Ausflug mit der neuen U-Bahn
in die Stadt haben. Mit Absicht haben wir eine Flugverbindung gewählt,
die Ihnen zwischen den beiden Fernflügen einen halben Tag Pause gönnt,
um sich die Beine zu vertreten. Nachmittags Weiterflug mit Cathay nach
Perth in Westaustralien, wo wir übernachten.
Samstag, 18.09.10.
An
die längst stillgelegte Straßenbahn von Perth erinnert ein Museum im
Whiteman Park mit einer immerhin 4 km langen, landschaftlich reizvollen
Strecke und rund 20 Triebwagen nicht nur aus Perth und Westaustralien,
sondern aus dem ganzen Land. Mehrere kommen heute für uns zum Einsatz.
Außerdem haben Sie Gelegenheit, ein paar Fotos von den modernen
Elektrotriebwagen der S-Bahn auf Kapspur (1.067 mm) zu machen, bevor
wir spät nachmittags nach Adelaide weiter fliegen. Übernachtung in
Adelaide.
Sonntag, 19.09.10.
Vom Straßenbahnnetz der
südaustralischen Hauptstadt Adelaide war nur eine Strecke übrig
geblieben. Bis vor wenigen Jahren wurde die Überlandbahn an den Strand
von Glenelg noch mit vierachsigen Oldtimern aus den 1920er-Jahren
bedient und war eher eine Touristenattraktion. Inzwischen wurde sie zur
modernen Stadtbahn ausgebaut und ins Zentrum verlängert. Im Einsatz
sind Bombardier-Niederflurwagen und neuerdings auch Alstom-Citadis ex
Madrid. Das sehenswerte Straßenbahnmuseum im Vorort St. Kilda mit
Fahrbetrieb steht natürlich auch auf unserem Programm und wer möchte,
hat noch Zeit für Fahrten mit der breitspurigen, dieselbetriebenen
Vorortbahn und auf der Daimler Benz-Spurbusstrecke ("O-Bahn") aus dem
Jahre 1986. Damals der letzte Schrei, wirkt diese mittlerweile mit
ihren fast 25 Jahre alten O 305-Bussen schon etwas antiquiert,
verblüfft aber immer noch durch eine Höchstgeschwindigkeit von 100
km/h. Übernachtung nochmals in Adelaide.
Montag, 20.09.10.
Ein
Sonderbus bringt uns heute in das 85 km entfernte Küstenstädtchen
Victor Harbor, das stolz für sich in Anspruch nimmt, die einzige
Pferdebahn der Welt mit ganzjährigem täglichem Betrieb zu besitzen.
Über einen mehrere hundert Meter langen Holzsteg fährt ein Doppeldecker
hinaus nach Granite Island. Nachmittags Rückfahrt zum Flughafen
Adelaide und Weiterflug nach Melbourne. Übernachtung in Melbourne.
Dienstag, 21.09.10 und Mittwoch, 22.09.10.
Von
der Streckenlänge her besitzt Melbourne, die Hauptstadt des
australischen Bundesstaates Victoria, heute den größten
Straßenbahnbetrieb der Welt. Sankt Petersburg wurde vom ersten Platz
verdrängt. Zwei volle Tage haben wir Zeit, einen Überblick über das
Streckennetz und den vielfältigen Fahrzeugpark zu gewinnen. Combino-
und Citadis-Niederflurwagen (einige davon aus Mulhouse ausgeliehen)
sowie diverse Typen von Hochflur-Fahrzeugen sind auf 27 Linien im
Einsatz. Auch die letzten der klassischen, bis 1956 gebauten
W-Vierachser erleben wir noch im Linienverkehr nicht nur auf der
Innenstadt-Touristenlinie "City Circle". Wir besuchen auch das
ehemalige Depot Hawthorn, in dem heute eine große Sammlung museal
aufgearbeiteter und teilweise betriebsfähiger Oldtimer-Straßenbahnen zu
bestaunen ist. Seit Jahren kommen sie leider nur noch ganz selten bei
besonderen Anlässen wie Streckeneröffnungen oder Jubiläen zum Einsatz.
Sonderfahrten und selbst Depot-Besichtigungen können wir Ihnen wegen
des übersteigerten Sicherheitsbedürfnisses des privaten
Straßenbahn-Betreibers nicht versprechen. Dessen Konzession läuft
allerdings im Dezember 2009 ab und es besteht somit vielleicht eine
kleine Chance, dass der Nachfolger Keolis die Sache lockerer sieht.
Falls nicht, ist das aber auch kein großer Verlust, denn alle aktuellen
Fahrzeugtypen sind im Linienverkehr und viele der historischen
Melbourner Typen erleben wir bei den zahlreichen Museumsstraßenbahnen
im Einsatz, die wir auf unserer Reise besuchen. An einem der beiden
Abende besteht optional die Gelegenheit zu einem Gourmet-Dinner in der
beliebten Melbourner Restaurant-Straßenbahn, die seinerzeit die erste
ihrer Art weltweit war. Übernachtungen in Melbourne.
Donnerstag, 23.09.10.
Ganztägiger
Ausflug mit der breitspurigen elektrischen S-Bahn nach Belgrave und von
dort mit "Puffing Billy", Australiens ältester und bekanntester
Museumseisenbahn, 24 km weit durch die Hügellandschaft der Dandenong
Ranges nach Gembrook. Auf 762 mm-Spur herrscht hier ganzjährig jeden
Tag reger Betrieb mit mindestens zwei Dampfzügen. Fünf betriebsfähige
1'C1'-Tenderloks stehen hierfür zur Verfügung. Heute übernachten wir
zum letzten Mal in Melbourne.
Freitag, 24.09.10.
In
gut dreistündiger Fahrt bringt uns morgens ein breitspurigen Dieselzug
nach Warrnambool, einer Hafenstadt an der berühmten Küstenstraße Great
Ocean Road. Hier enden die Gleise und wir steigen für drei Tage in
einen Sonderbus um. Entlang der Küste geht unsere Fahrt zunächst nach
Portland (100 km). Seit 2002 verbindet eine 3,5 km lange
Straßenbahnstrecke die Touristenattraktionen entlang der Seepromenade
dieser Stadt. Zum Einsatz kommt eine originalgetreue
Replika-Kabelstraßenbahn, wie sie früher in Portland und auch in
anderen australischen Städten wie beispielsweise Melbourne verkehrte.
Statt am Seil gezogen zu werden, wird sie allerdings durch einen
Dieselmotor angetrieben. Übernachtung in Portland.
Samstag, 25.09.10.
Weiterfahrt
mit dem Bus nach Ballarat (250 km). Noch bis 1971 fuhren in der kleinen
Stadt elektrische Straßenbahnen, und eine der schönsten Strecken an
einem See entlang ist zusammen mit einem beträchtlichen Teil des
Fahrzeugparks museal erhalten geblieben. Außerdem besichtigen wir ein
kleines, nur wenige Kilometer von Ballarat entferntes Straßenbahnmuseum
in Haddon, das sich auf den Erhalt historischer Melbourner Wagen
spezialisiert hat. Weiterfahrt nach Bendigo zur Übernachtung (120 km).
Sonntag, 26.09.10.
Auch
die Kleinstadt Bendigo, durch ihre Goldminen sehr wohlhabend, konnte
sich einen elektrischen Straßenbahnbetrieb leisten, der sogar bis 1972
bestand. Gleich nach der Stilllegung übernahm der Bendigo Trust das
Depot mit dem kompletten Fahrzeugpark und eine der beiden Linien und
machte daraus die erfolgreichste Museumsstraßenbahn des Landes. Als
einzige australische Museumsstraßenbahn befährt sie mitten im
Autoverkehr die Hauptstraße der Stadt und ist das ganze Jahr über
täglich in Betrieb. Versuchsweise wurde kürzlich sogar ein HVZ-Verkehr
eingeführt, um neben Touristen auch Berufspendler als Fahrgäste zu
gewinnen. Eine weitere große Sammlung überwiegend Melbourner
Straßenbahnwagen vieler verschiedener Typen besitzt ein Museum in
Bylands, das wir auf dem Rückweg mit dem Bus zum Melbourner Flughafen
(160 km) besichtigen. Abends Weiterflug nach Brisbane und Übernachtung
dort.
Montag, 27.09.10.
Auch Brisbane, Hauptstadt des
australischen Bundesstaates Queensland, besitzt keine Straßenbahn mehr,
obwohl es immer wieder Planungen für ein neues Stadtbahnnetz gibt. An
die alte Straßenbahn erinnert ein gepflegtes Museum mit Fahrbetrieb im
Vorort Ferny Grove, das wir mit der kapspurigen elektrischen S-Bahn
erreichen. 24 Straßenbahnen, fünf davon regelmäßig im Einsatz, und zwei
Trolleybusse gehören zu den Exponaten. Abends kurzer Weiterflug nach
Sydney, wo wir übernachten.
Dienstag, 28.09.10.
Australiens
mit gut 3 1/2 Millionen Einwohnern größte Stadt, Sydney, die Hauptstadt
von Neusüdwales, besaß einmal eines der größten Straßenbahnnetze der
Welt - größer sogar als heute Melbourne. In knapp zwei Jahrzehnten von
1939 bis 1957 gelang es den Politikern, es stillzulegen. Ein
Wiederaufbau hat immerhin begonnen, ist aber bisher über eine 1997
eröffnete Stadtbahnlinie nicht hinaus gekommen. Deutsche Variotrams
verkehren überwiegend auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse. Mindestens
ebenso interessant ist aber das Straßenbahnmuseum Loftus, das fast 50
Wagen besitzt, nicht nur Vertreter fast aller Typen aus Sydney, sondern
auch Fahrzeuge aus Melbourne, Brisbane, Ballarat, San Francisco,
Nagasaki und Berlin. Viele davon kommen auch auf der museumseigenen
Strecke zum Einsatz. Weiterhin besuchen wir die Einschienenbahn im
Darling Harbour, seit 1988 auf einer 3,6 km langen Ringstrecke im
Stadtzentrum in Betrieb. Übernachtung in Sydney.
Mittwoch, 29.09.10.
Sydneys
normalspurige S-Bahn "Cityrail" - im Stadtzentrum unterirdisch - fährt
mit ihren elektrischen Doppelstock-Triebwagenzügen weit ins Umland
hinaus. Mit ihr erreichen wir heute die "Zig Zag Railway", 150 km von
Sydney entfernt in den Blue Mountains gelegen. Die "Zick-Zack
Eisenbahn" ist eine weitere bekannte, technisch wohl die
interessanteste Museumseisenbahn Australiens. Sie verkehrt mit ihren
kapspurigen Dampfzügen auf einem Abschnitt der alten Hauptbahn-Trasse,
die hier mit Spitzkehren (daher der Name!) und eindrucksvollen
Kunstbauten das Gebirge überwand. In den Ausläufern der Blue Mountains
liegt auch der Ort Valley Heights, wo wir am Nachmittag unsere
Rückfahrt unterbrechen, denn das dortige Eisenbahnmuseum beherbergt
Sydneys einzige betriebsfähig erhaltene Dampfstraßenbahn-Lokomotive.
Für uns wird sie angeheizt. Übernachtung in Sydney.
Donnerstag, 30.09.10.
Morgens
Transfer zum Flughafen. Wir verlassen Australien und fliegen weiter ins
benachbarte Neuseeland. Übernachtung in Christchurch auf der Südinsel.
Freitag, 01.10.10.
Die
Stadt Christchurch besitzt gleich zwei Museumsstraßenbahnen mit einer
Vielfalt historischer Fahrzeugen. Eine verkehrt seit vielen Jahren im
Freilichtmuseum Ferrymead am Stadtrand und bietet vielfältige
Fotomotive zwischen wieder aufgebauten historischen Gebäuden und in
freier Natur. Neben elektrischen Triebwagen ist hier auch eine
Dampfstraßenbahn im Einsatz. Dazu gibt es seit 1995 auch wieder eine
"richtige" Straßenbahn auf einem Rundkurs durch die Innenstadt,
allerdings ebenfalls mit historischen Wagen bedient und hauptsächlich
von Touristen genutzt. Neben Originalfahrzeugen der 1954 stillgelegten
Straßenbahn Christchurch sind auch Wagen aus dem neuseeländischen
Dunedin und aus Melbourne im Einsatz. Übernachtung nochmals in
Christchurch.
Samstag, 02.10.10.
Manche halten Neuseeland für
das schönste Land der Welt. Tatsache ist, dass der kleine Inselstaat
landschaftlich weitaus mehr Abwechslung bietet als der riesige
Kontinent Australien. Alle Landschaftsformen der Welt sind hier auf
engstem Raum vertreten, Hochgebirge und Gletscher findet man wenige
Kilometer entfernt von traumhaften Südseestränden mit subtropischer
Vegetation. Einen Eindruck gibt Ihnen heute unsere ganztägigen Fahrt
quer durchs Land. Im bequemen Intercity-Zug fahren wir von Christchurch
entlang der Küste nach Picton. Von dort geht es weiter mit der Fähre,
die beide Hauptinseln des Landes miteinander verbindet, durch eine
skandinavisch anmutende Fjordlandschaft nach Wellington. Übernachtung
in Neuseelands Hauptstadt auf der Nordinsel.
Sonntag, 03.10.10.
Heute
stehen wieder zwei Museen auf unserem Programm, die wir auf einer
ganztägigen Busrundfahrt besuchen. Das Straßenbahnmuseum im Vorort
Paekakariki setzt Fahrzeuge der stillgelegten Straßenbahn Wellington
auf einer 4 km langen Strecke durch einen gepflegten Küstenpark ein. In
der gut 100 km entfernten Stadt Foxton befindet sich ein
Trolleybusmuseum mit Wagen aus Wellington und von diversen
stillgelegten Obusbetrieben des Landes, die ebenfalls auf einer
Demonstrationsstrecke eingesetzt werden. Übernachtung in Wellington.
Montag, 04.10.10.
Freier
Tag in Wellington. Je nach Interesse haben Sie Gelegenheit zu Fahrten
mit den modernen Obussen - dem wichtigsten innerstädtischen
Verkehrsmittel -, der kapspurigen elektrischen S-Bahn und der "Cable
Car". Letztere ist nichts anderes als eine "normale" Standseilbahn vom
Stadtzentrum zum Botanischen Garten, die allerdings wunderschöne
Ausblicke auf die Stadt und das Meer bietet und eine lange Geschichte
hat. An der Bergstation gibt es sogar ein kleines Cable Car Museum mit
den über hundertjährigen Originalfahrzeugen. Übernachtung in Wellington.
Dienstag, 05.10.10.
Morgens
Transfer zum Flughafen und Inlandsflug weiter Richtung Norden nach
Auckland, der größten Stadt Neuseelands. Elektrischen Nahverkehr gibt
es in der 1,3-Millionen-Einwohner-Stadt nicht mehr: der Stadtverkehr
wird mit Bussen abgewickelt, in die Vororte fahren kapspurige
Dieseltriebwagen. Wir besuchen das Museum of Transport and Technology
(MOTAT), dessen beide Teile durch eine 1,7 km lange Straßenbahnstrecke
miteinander verbunden sind. Im Einsatz ist meist ein relativ modern
anmutender Vierachser der stillgelegten Straßenbahn Auckland aus den
1930er-Jahren. Im Museum sind diverse weitere Straßenbahnen aus
Auckland, Wellington, Dunedin, Wanganui und Melbourne sowie Obusse,
Busse und Lokomotiven ausgestellt. Übernachtung in Auckland.
Mittwoch, 06.10.10.
Morgens
Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Cathay Pacific nach Hongkong.
Unsere Reise ist damit allerdings noch nicht zu Ende, denn wir haben
uns überlegt, dass uns eine längere Flugunterbrechung auf halber
Strecke sicher gut tun wird. Außerdem wollen wir auch die interessanten
Straßenbahnen und Metros der asiatischen Metropole nicht einfach links
liegen lassen. Statt gleich nach Frankfurt umzusteigen, fahren wir also
erst einmal in die Stadt, wo wir noch zwei Übernachtungen haben. Obwohl
die ehemalige britische Kronkolonie seit 1997 offiziell zu China
gehört, hat sich nicht allzu viel geändert: sie besitzt immer noch eine
weitgehende politische und wirtschaftliche Selbständigkeit, hält an
ihrer eigenen Währung und am Linksverkehr fest, und während westliche
Ausländer noch immer visafrei einreisen dürfen, ist es für Besucher aus
dem übrigen China eher schwierig, die Grenze nach Hongkong zu
überwinden.
Donnerstag, 07.10.10 und Freitag, 08.10.10.
Weltberühmt
ist die Straßenbahn auf der Insel Hongkong, die sich mit altmodischen
zweiachsigen Doppeldeckern mühsam ihren Weg durch den tosenden
Individualverkehr bahnt. Weniger bekannt ist das Stadtbahnnetz der zu
Hongkong gehörenden Vorstadt Tuen Mun. Beide Straßenbahnsysteme
besichtigen wir an diesen beiden Tagen ausführlich und geben Ihnen
außerdem einen Eindruck von Hongkongs Metro-Netz, einem der modernsten
und effektivsten der Welt. Wer möchte, hat auch Zeit für eine Fahrt mit
der Standseilbahn auf den Victoria Peak, um einen einzigartigen
Ausblick über die Stadt zu genießen.
Freitagabend Rückfahrt zum Flughafen, gegen Mitternacht Flug mit Cathay Pacific nach Frankfurt (Main).
Samstag, 09.10.10.
Um 06.00 Uhr morgens endet unsere große und vielfältige Reise auf dem Frankfurter Flughafen.
Reiseleistungen:
Im Reisepreis sind folgende Leistungen eingeschlossen:
*
Flüge Frankfurt (Main) - Hongkong - Perth und Auckland - Hongkong -
Frankfurt (Main) mit Cathay Pacific, der Fluggesellschaft von Hongkong.
* Sechs Inlandsflüge bzw. Flüge zwischen Australien und Neuseeland mit der australischen Fluggesellschaft Qantas.
* 21 Übernachtungen in guten, verkehrsgünstig gelegenen Mittelklasse-Hotels, Doppelzimmer mit Dusche/WC.
*
Rundreise mit allen im Reiseverlauf genannten Besichtigungen von
Straßenbahnbetrieben und Museen, Bahn- und Schifffahrten sowie Fahrten
im Sonderbus und allen erforderlichen Transfers.
* Fachkundige deutschsprachige Reiseleitung.
Abflugsteuern:
Alle Abflugsteuern in Australien, Neuseeland und Hongkong sind
mittlerweile im Flugpreis enthalten, so dass Sie nicht mehr wie früher
an den Flughäfen noch einmal extra zur Kasse gebeten werden.
Verpflegung:
Wie in Nordamerika ist auch in Australien und Neuseeland in den
Hotelpreisen üblicherweise kein Frühstück eingeschlossen. Da wir in der
Regel im Zentrum von Großstädten übernachten, wo es ringsum zahlreiche
Restaurants aller Preislagen gibt, überlassen wir es jedem
Reiseteilnehmer selbst, ob er in einem guten Restaurant etwas mehr Geld
ausgeben möchte oder ob ihm McDonald's genügt. Grundsätzlich sind die
Kosten für Speisen und Getränke nicht höher als in Deutschland. Einige
Mahlzeiten erhalten Sie allerdings kostenlos auf den diversen Flügen
während unserer Reise, da sowohl bei Qantas als natürlich auch auf den
internationalen Strecken der Cathay Pacific Bordverpflegung je nach
Tageszeit im Flugpreis enthalten ist.
Reisepreis:
Pro
Person € 3.950,--. Einzelzimmer-Zuschlag € 850,--. Wenn Sie den
Einzelzimmer-Zuschlag sparen wollen, können Sie wie bei allen unseren
Reisen auch als Alleinreisender ein halbes Doppelzimmer buchen. Wir
finden sicher einen passenden Zimmerpartner für Sie.
Eine
Anschlussfahrkarte 2. Klasse ab jedem beliebigen DB-Bahnhof zum
Flughafen Frankfurt (Main) und zurück kostet € 100,-- (€ 80,-- für
Bahncard-Besitzer). Sie ist zur Hinfahrt frühestens einen Tag vor
Reisebeginn und zur Rückfahrt spätestens am Tag nach dem Ende unserer
Gruppenreise gültig. Falls gewünscht, vergessen Sie bitte nicht, auf
der Reiseanmeldung Ihren persönlichen Abfahrtsbahnhof anzugeben!
Einreisebestimmungen.
Für
diese Reise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen mindestens sechs
Monate über den Reisetermin hinaus gültigen Reisepass. Der
Personalausweis genügt nicht. Nur für Australien ist ein Visum
erforderlich, das aber "elektronisch" erteilt wird. Wir übernehmen
diese Formalität für Sie. Ihren Reisepass benötigen wir dafür nicht,
sondern nur zu gegebener Zeit einige Personaldaten.
Klima und Gesundheit.
Die
Jahreszeiten in Australien sind umgekehrt wie in Europa. Im September
beginnt der Frühling, eine beliebte Reisezeit mit angenehmen,
üblicherweise nicht zu heißen Temperaturen. Bedenken Sie aber bitte,
dass Australien nicht nur ein Land, sondern ein ganzer Kontinent mit
unterschiedlichen Zeit- und Klimazonen ist. Je weiter wir nach Süden
kommen, desto kühler wird es und desto größer wird auch die
Wahrscheinlichkeit von Niederschlägen. Die Länder, die wir auf dieser
Reise besuchen, sind sauber und hygienisch, so dass irgendwelche
besonderen Gesundheitsvorkehrungen (Impfungen etc.) weder erforderlich
noch empfehlenswert sind.
Reiseleitung: Thomas E. Fischer.
Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2010.
Mindestteilnehmerzahl für diese Reise: 20 Personen.
Sie möchten Sich für diese Reise anmelden? Hier geht es zur Anmeldung!