
Intra Express GmbH
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In unserem Nachbarland entsteht in
atemberaubendem Tempo eine neue Straßenbahn nach der anderen. Konnten
wir 2002 noch ganz Frankreich auf einer zweiwöchigen Reise besuchen,
gibt es inzwischen so viele Betriebe, dass wir zwei Reisen daraus
machen müssen. Der zweite Teil führt uns in den Osten und in den Süden
des Landes, wo wir wieder sämtliche Straßenbahnen, U-Bahnen und O-Busse
besichtigen.
Wir können Ihnen eine äußerst interessante und spannende Reise
versprechen, denn auch wenn bei den meist sehr jungen
Straßenbahnbetrieben Niederflurwagen des Typs Citadis von Alstom
dominieren, sorgt deren individuelles, oft futuristisches Design doch
von Stadt zu Stadt für Abwechslung. Innovative französische
Nahverkehrstechnologien wie das APS-Stromschienensystem, die VAL-Metro,
die "Tram-sur-pneus" und den "Tram-train", die es in Deutschland nicht
gibt, lernen Sie auf dieser Reise aus nächster Nähe kennen und können
sich Ihre eigene Meinung darüber bilden. Aber auch Straßenbahnmuseen
mit historischen Fahrzeugen gehören zu unserem Programm.
Eisenbahnfreunde haben Gelegenheit, zwei besonders interessante
Schmalspurbahnen und das offizielle französische Eisenbahnmuseum in
Mulhouse kennen zu lernen. Allen Teilnehmer wird außerdem auf
Bahnfahrten kreuz und quer durch Frankreich und bei Besuchen vieler
wichtiger Städte ein guter Eindruck von Land und Leuten vermittelt.
Reiseverlauf:
Samstag, 08.09.12.
Ca. 12.50 Uhr ab Stuttgart Hbf. bzw. 13.30 ab Karlsruhe Hbf. mit einem
französischen TGV-Hochgeschwindigkeitszug nach Lyon und Übernachtung
dort.
Sonntag, 09.09.12.
Tagesausflug im Regionalzug in die nahe gelegene Stadt Saint Etienne,
eine von nur drei Städten in Frankreich, die ihre alte Straßenbahn
niemals stillgelegt, wohl aber inzwischen komplett modernisiert und
ausgebaut hat. In Saint Etienne lernen wir eine der beiden letzten
Meterspur-Straßenbahnen und einen der drei letzten Obusbetriebe
Frankreichs kennen. Außerdem besuchen wir das betriebseigene Museum mit
verschiedenen historischen Straßenbahnen und Obussen. Übernachtung in
Lyon.
Montag, 10.09.12.
Lyon streitet sich mit Marseille darum, welche von beiden die
zweitgrößte Stadt Frankreichs ist. Im eigentlichen Stadtgebiet hat
Marseille zwar mehr Einwohner, der Ballungsraum Lyon ist aber mit rund
1,3 Millionen nach Paris der zweitgrößte des Landes. Wie die meisten
französischen Großstädte hat Lyon seine Straßenbahn in den
1950er-Jahren als "altmodisch" stillgelegt. Im Jahre 2000 wurde sie in
moderner Form neu eröffnet, und mittlerweile ist wieder ein
ausgedehntes Netz von vier Linien mit 58 km Länge entstanden. Die
Kopfform der Citadis-Triebwagen soll an Seidenraupen erinnern, denn
Lyon war einst berühmt für seine Textilindustrie und insbesondere für
seine Seidenweber. Dazu kommen noch die von einer eigenständigen
Gesellschaft mit Tango-Triebwagen von Stadler betriebene
Straßenbahnlinie zum Flughafen und der neue Stadtbahnbetrieb
("Tram-train") der Staatsbahn. Übernachtung in Lyon.
Dienstag, 11.09.12.
Eine weitere Tagestour per Bahn führt uns nach Grenoble zu einem
anderen noch relativ neuen Straßenbahnbetrieb, dessen Netz mittlerweile
ebenfalls auf vier Linien angewachsen ist und spektakuläre Fotomotive
mit Alpen-Panorama als Hintergrund bietet. Übernachtung in Lyon.
Mittwoch, 12.09.12.
Für unseren heutigen Tagesausflug in die 180 km entfernte Stadt
Clermont-Ferrand haben wir als Verkehrsmittel einen Sonderbus gewählt -
einmal, weil die Zugverbindungen nicht so recht passen, zum anderen,
weil uns das den Besuch der brandneuen elektrischen Zahnradbahn auf den
Ausflugsberg Puy de Dome ermöglicht, die im Sommer 2012 mit Schweizer
Technologie eröffnet wird. Clermont-Ferrand selbst besitzt seit 2006
eine sog. "Tram-sur-pneus" Typ Translohr - eine "Straßenbahn auf
Gummireifen", wie die Franzosen sagen. Nach unserer Definition ist es
wegen der fehlenden Schienen eher ein Spur-Obus-System mit vierteiligen
straßenbahnähnlichen Gelenkwagen. Übernachtung noch ein letztes Mal in
Lyon.
Donnerstag, 13.09.12.
Außer dem umfangreichen Straßenbahnnetz gehören zum ÖPNV der Stadt Lyon
auch noch der größte Trolleybusbetrieb des Landes, eine interessante
U-Bahn mit einer Zahnradlinie und zwei Standseilbahnen. Im
Automobilmuseum Henri Malartre sind außerdem auch einige historische
Straßenbahnwagen ausgestellt. Um Ihnen das alles zeigen zu können,
brauchen wir einen zweiten Tag in Lyon, bevor wir am späten Nachmittag
unsere Fahrt im TGV nach Montpellier ans Mittelmeer fortsetzen.
Übernachtung in Montpellier.
Freitag, 14.09.12.
Auch die Straßenbahn Montpellier wurde erst 2000 eröffnet und schreibt
inzwischen eine echte Erfolgsgeschichte. Zum Zeitpunkt unserer Reise
sind die Linien 3 und 4 gerade neu eröffnet worden, und die
Fahrgastzahlen übertreffen alle Erwartungen. Die Bahnen bieten ein
besonders abwechslungsreiches Erscheinungsbild, da jede Linie ihre
eigene bunte Farbgebung hat. Spätnachmittags kurze Weiterfahrt per Bahn
zur Übernachtung nach Perpignan.
Samstag, 15.09.12.
Heute steht eine einzigartige elektrische Schmalspurbahn nahe der
spanischen Grenze auf unserem Programm, die zur französischen
Staatsbahn SNCF gehört und wegen ihres Stromschienenbetriebs
"Pyrenäen-Metro" genannt wird. Im Regionalzug fahren wir morgens von
Perpignan nach Villefranche, von wo aus wir in drei Stunden die
Gesamtstrecke der Schmalspurbahn durch die spektakuläre
Gebirgslandschaft der Pyrenäen bis Latour de Carol befahren. Auf
Normalspur geht es nachmittags weiter in unseren nächsten
Übernachtungsort Toulouse.
Sonntag, 16.09.12.
Die Stadt Toulouse hat zunächst auf eine vollautomatische gummibereifte
Metro System VAL gesetzt, nach zwei größtenteils unterirdischen
VAL-Linien aber 2010 auch eine erste moderne Straßenbahn mit
Citadis-Niederflurwagen in Betrieb genommen. Am späten Nachmittag
Weiterfahrt im Schnellzug nach Marseille, wo wir die nächsten drei
Nächte verbringen.
Montag, 17.09.12.
Marseille steht heute noch nicht auf unserem Programm. Erst einmal
machen wir einen Tagesausflug per Bahn entlang der Mittelmeerküste nach
Nice (Nizza) mit seiner 2007 eröffneten Straßenbahn, die im
Stromschienenbetrieb quer durch die wunderschöne Altstadt fährt.
Übernachtung in Marseille.
Option: Statt auf direktem Wege von Nice nach Marseille zurück zu
fahren, haben unsere Eisenbahnfreunde Gelegenheit zu einer Fahrt mit
dem "Pinienzapfen-Zug" ("Train des Pignes") der Chemin de Fer de
Provence. Es wird ein langer Tag, denn die einfache Fahrt mit dem
Schmalspur-Dieseltriebwagen von Nice durch die Südalpen nach Digne
dauert fast vier Stunden. Da wir für die Rückfahrt von Digne nach
Marseille (Ankunft ca. 22.30 Uhr) einen Bus chartern müssen, kostet
dieses optionale Programm 50 € pro Person bei mindestens 15
Teilnehmern. Falls gewünscht, bitte auf der Reiseanmeldung vermerken!
Dienstag, 18.09.12.
Heute steht Marseille mit seiner schon im 19. Jahrhundert eröffneten,
in den letzten Jahren aber komplett modernisierten Straßenbahn auf
unserem Programm. Die Triebwagen wurden ausnahmsweise nicht von Alstom,
sondern von Bombardier gebaut. Passend zu einer Hafenstadt wurde ihr
Design der Form eines Schiffs nachempfunden. Daneben gibt es auch eine
U-Bahn. Übernachtung in Marseille.
Mittwoch, 19.09.12.
Vormittags Rückfahrt per Bahn über Lyon nach Dijon. Nachmittags Besuch
von Frankreichs neuester Straßenbahn, deren erste Linie zum Zeitpunkt
unseres Besuchs noch keine drei Wochen in Betrieb sein wird. Am späten
Nachmittag kurze Weiterfahrt im TGV nach Mulhouse, wo wir übernachten.
Donnerstag, 20.09.12.
Die elsässische Stadt Mulhouse (Mülhausen) besitzt seit 2006 wieder
eine Straßenbahn. 2010 kam ein Stadtbahnbetrieb nach Karlsruher Vorbild
hinzu, in Frankreich "Tram-train" genannt. Zweisystem-Triebwagen Typ
Siemens Avanto der Staatsbahn fahren auf Straßenbahngleisen in die
Innenstadt durch. Eisenbahnfreunden empfehlen wir außerdem einen Besuch
in Frankreichs großem "offiziellen" Eisenbahnmuseum. Spätnachmittags
kurze Weiterfahrt per Bahn nach Strasbourg und Übernachtung dort.
Freitag, 21.09.12.
Auch die 1994 eröffnete Straßenbahn von Strasbourg (Straßburg) ist eine
großer Erfolgs. Mit mittlerweile sechs Linien ist sie in kurzer Zeit
zum wichtigsten Verkehrsmittel der Stadt geworden, ihre Fahrgastzahlen
brechen alle Rekorde. Der ganze Tag steht uns heute für das
ausgedehnte Netz zur Verfügung, das von futuristisch anmutenden
Triebwagen der Hersteller Socimi, Bombardier und Alstom bedient wird.
Übernachtung nochmals in Strasbourg.
Samstag, 22.09.12.
Die letzte Stadt, die wir auf unserer abwechslungsreichen Reise
besuchen, ist Nancy, knappe eineinhalb Stunden per Regionalzug von
Strasbourg entfernt. Hier erleben wir noch einmal eine "Straßenbahn auf
Gummireifen", aber mit anderer Technologie, als wir sie in
Clemont-Ferrand gesehen haben. Der Hersteller ist Bombardier.
Nachmittags Rückfahrt nach Strasbourg und weiter im TGV nach Karlsruhe,
wo unsere Reise um ca. 18.30 Uhr endet. Falls das für Sie günstiger
ist, können Sie im selben Zug bis Stuttgart, Ulm. Augsburg oder München
weiter fahren. Bitte geben Sie den gewünschten Start- und Zielbahnhof
aber auf Ihrer Reiseanmeldung an, damit wir ihren Platz entsprechend
reservieren können.
Reiseleistungen:
Im Reisepreis sind die folgenden Leistungen enthalten:
* Eisenbahn-Rundreise ab und bis Stuttgart oder Karlsruhe gemäß Reiseverlauf in Regelzügen 2. Klasse *).
* 14 Übernachtungen mit Frühstück in verkehrsgünstig gelegenen Mittelklasse-Hotels, Doppelzimmer mit Dusche/WC.
* Fachprogramme in allen besuchten Städten, alle im Reiseverlauf
erwähnten Besichtigungen mit Eintrittsgeldern und Sonderbussen, sofern
erforderlich.
* Tageskarten für alle besuchten Verkehrsbetriebe.
* Fachkundige deutschsprachige Reiseleitung.
Unser Programm in den verschiedenen Städten sieht in der Regel zunächst
eine Begrüßung durch den Verkehrsbetrieb und eine Depot-Besichtigung
vor. Anschließend haben Sie ausreichend Freizeit, das Netz mit Ihrer
Tageskarte individuell abzufahren und zu fotografieren. Sonderfahrten
machen normalerweise keinen Sinn, da es bei den modernen Betrieben
keine Fahrzeuge gibt, die man nicht sowieso im Liniendienst antrifft.
*) Wichtig: Bitte vergessen Sie nicht, auf Ihrer Reiseanmeldung ihren
gewünschten deutschen Start- und Zielbahnhof anzugeben (für die
Hinfahrt haben Sie die Wahl zwischen Karlsruhe und Stuttgart, für die
Rückfahrt zwischen Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Augsburg und München).
Preislich macht das keinen Unterschied, es ist für uns aber wichtig zu
wissen, damit wir Ihre Platzreservierung entsprechend vornehmen können.
Machen Sie bitte außerdem einen Vermerk auf Ihrer Reiseanmeldung, falls
Sie am 17.09. die Fahrt mit dem "Pinienzapfen-Zug" mitmachen möchten
(Zusatzkosten 50 € pro Person).
Reisepreis:
Pro Person € 1.850,--. Der Einzelzimmer-Zuschlag beträgt € 530,--. Wenn
Sie ihn sparen wollen, können Sie wie bei allen unseren Reisen auch als
Alleinreisender ein halbes Doppelzimmer buchen. Wir finden sicher einen
passenden Zimmerpartner für Sie.
Eine Anschlussfahrkarte 2. Klasse ab jedem beliebigen DB-Bahnhof zum
Ausgangspunkt der Reise und zurück kostet € 110,-- (€ 90,-- für
Bahncard-Besitzer). Sie gilt in allen Zügen inkl. ICE ohne Zugbindung.
Eventuelle Platzreservierungen nehmen Sie bitte selbst vor. Falls
gewünscht, vergessen Sie bitte nicht, auf der Reiseanmeldung Ihren
persönlichen Abfahrtsbahnhof anzugeben!
Einreisebestimmungen. Frankreich gehört zur EU. EU-Bürger benötigen für
diese Reise einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
Reiseleitung: Thomas E. Fischer.
Anmeldeschluss ist der 25. Juni 2012.
Mindestteilnehmerzahl für diese Reise: 30 Personen.
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diese Reise anmelden? Hier geht es zur Anmeldung!